Zum Inhalt springen

Die Rolle von Catherine Fitts im Covid Zivilverfahren in Leeuwarden

Catherine Fitts als Sachverständige der Klägerseite

I. Der Stassen-Prozess in den Niederlanden

  • Der Fall: Vor dem Bezirksgericht in Leeuwarden (Niederlande) läuft eine hochkarätige, international beachtete Zivilklage (initiiert im Jahr 2023), die von sieben niederländischen Bürgern eingereicht wurde (von denen zwei im Laufe des Verfahrens verstorben sind). Es handelt sich ausdrücklich um ein zivilrechtliches Verfahren auf Schadensersatz und Feststellung der Rechtswidrigkeit, nicht um ein Strafverfahren.
  • Die Klägerseite & Anwälte: Die Kläger machen schwere gesundheitliche, körperliche und psychische Schäden durch die COVID-19-mRNA-Injektionen geltend und werfen den Beklagten Täuschung vor. Vertreten werden sie von dem niederländischen Rechtsanwalt Peter Stassen. Stassen führte das Verfahren ursprünglich als Duo mit seinem Kollegen Arno van Kessel. Van Kessel wurde jedoch im Juni 2025 unter dem Vorwurf festgenommen, Mitglied eines kriminellen Netzwerks von „Souveränen“ (Staatsverweigerern) zu sein, verbrachte Monate in Untersuchungshaft, wurde mehrfach wegen mutmasslicher Verstösse gegen Standesregeln suspendiert und darf sich seither nicht mehr Anwalt nennen. Stassen führt den Prozess nun allein weiter.
  • Die Beklagten: Die Klage richtet sich gegen insgesamt 17 prominente nationale und internationale Akteure. Darunter befinden sich:
    • Bill Gates (insbesondere wegen der Impf- und Stiftungsarbeit seiner Bill & Melinda Gates Foundation).
    • Albert Bourla (CEO des Pharmakonzerns Pfizer).
    • Mark Rutte (ehemaliger niederländischer Premierminister und amtierender NATO-Generalsekretär).
    • Der niederländische Staat sowie weitere Minister, Wissenschaftler des COVID-19-Outbreak-Management-Teams (OMT) und Medienvertreter.
  • Der Vorwurf: Die Kläger behaupten, die Beklagten hätten die Öffentlichkeit vorsätzlich über die Sicherheit und Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe getäuscht, obwohl sie wussten oder hätten wissen müssen, dass diese nicht sicher seien. Die Injektionen seien gemäss Klägerseite als biologische Waffen zu betrachten, die im Rahmen eines globalen, elitären Projekts („satanisches Projekt“) zur Unterdrückung der Bevölkerung und zur Durchführung eines Genozids eingesetzt wurden. Die Verteidigung und die Landsanwälte weisen diese Anschuldigungen vehement als völlig haltlose, gefährliche persönliche Angriffe zurück, die zu Online-Hetzjagden und Morddrohungen gegen Beamte führen.
  • Prozessualer Hergang & Zuständigkeit: Bill Gates versuchte gerichtlich geltend zu machen, dass das niederländische Gericht für ihn als US-Bürger nicht zuständig sei. Am 16. Oktober 2024 wies das Gericht in Leeuwarden diesen Antrag ab und erklärte sich für international zuständig, da der Fall sachlich eng mit den in den Niederlanden ansässigen Mitbeklagten verknüpft sei. Gates wurde zudem zur Übernahme der Verfahrenskosten verurteilt. Das Gericht ordnete im weiteren Verlauf an, dass Gates und Bourla persönlich zu Anhörungen zu erscheinen haben. Grosse inhaltliche Anhörungen fanden im Oktober 2026 statt.

II. Die spezifische Rolle von Catherine Austin Fitts im Prozess

  • Ihre Funktion: Catherine Austin Fitts wurde von Rechtsanwalt Peter Stassen als offizielle Sachverständige (Expert Witness) für die Klägerseite nominiert. Sie teilt sich diesen Status mit weiteren kritischen Experten wie der Pharma-Veteranin Sasha Latypova, dem ehemaligen Pfizer-Vizepräsidenten Dr. Michael Yeadon und Dr. Joseph Sansone.
  • Prozessualer Durchbruch (Oktober 2026): Nachdem das Gericht die Zulassung dieser Expertenberichte zunächst mehrfach abgelehnt hatte, gab es schliesslich nach juristischen Auseinandersetzungen (und Berufungen) nach: Eine über dreistündige, eidesstattliche Video-Experten-Aussage von Catherine Austin Fitts (sowie die Aussagen der anderen Experten) wurde vom Gericht offiziell als zulässiges Beweismittel im Verfahren akzeptiert.
  • Ihr inhaltlicher Beitrag: Fitts liefert keine medizinischen oder virologischen Analysen. Stattdessen bringt sie ihre jahrzehntelange Erfahrung aus der Elite der Finanzwelt ein (ehemalige Managing Director der Wall-Street-Investmentbank Dillon, Read & Co. sowie stellvertretende Ministerin / Assistant Secretary im US-Wohnungsbauministerium HUD unter George H. W. Bush). Ihre Aufgabe im Prozess ist es, dem Gericht das ökonomische Motiv hinter den weltweiten Corona-Massnahmen darzulegen und aufzuzeigen, wie die globale Finanzarchitektur mit der Pandemiepolitik verflochten ist.
Catherine Austin Fitts

III. Die inhaltliche Basis: „Planet Lockdown“ und der Systembruch

Die theoretische Basis, auf der Fitts‘ heutiges Expertengutachten vor Gericht fusst, beruht im Wesentlichen auf ihren Analysen, die sie ab Ende 2020 durch den Dokumentarfilm Planet Lockdown (von Regisseur James Patrick) öffentlich machte. Ihr dortiges Einzelinterview wurde auf alternativen Kanälen millionenfach geteilt, während Tech-Plattformen es wegen mutmasslicher medizinischer Fehlinformationen sperrten.

  • Verschleierung des Finanzkollapses: Fitts behauptet, dass der Bruch mit dem System und die darauffolgenden Lockdowns nicht medizinisch indiziert waren. Sie dienten laut ihr als Vorwand, um einen drohenden, unkontrollierten Kollaps des westlichen Zentralbanksystems zu verbergen.
  • Radikale Vermögensumverteilung: Durch die verordneten Lockdowns wurde der wirtschaftliche Mittelstand (kleine und mittlere Unternehmen) gezielt in den Ruin getrieben, während transnationale Tech- und Online-Riesen eine historisch beispiellose Macht- und Vermögenskonzentration erfuhren.

IV. Das Einsatzziel vor Gericht: Die Demontage des „Great Reset“

Das zentrale Kernelement von Fitts‘ Beweisführung im Stassen-Prozess ist die Verknüpfung der Pandemie mit der Agenda des Great Reset (Das grosse Zurücksetzen). Im Verfahren prallen hierbei zwei völlig gegensätzliche Interpretationen aufeinander:

1. Die offizielle Version nach Klaus Schwab (Weltwirtschaftsforum – WEF)

  • Der Begriff geht auf die 2020 vom WEF-Gründer Klaus Schwab vorgestellte Initiative zurück.
  • Offizielles Ziel: Es wird als historische Chance beschrieben, die Weltwirtschaft und Gesellschaft nach der Pandemie nachhaltiger, ökologischer (grüner), sozial gerechter und digitaler aufzubauen.
  • Fokus: Forciert wird der Einsatz von Technologien der „Vierten Industriellen Revolution“ (Künstliche Intelligenz, Big Data), die Bekämpfung des Klimawandels sowie die Etablierung eines sogenannten „Stakeholder-Kapitalismus“, der Grosskonzerne stärker in die gesellschaftliche Pflicht nehmen soll.

2. Die juristische Gegenargumentation von Fitts im Prozess

Fitts und die Klägerseite interpretieren diese WEF-Rhetorik als irreführende Fassade für eine technokratische Kontrollarchitektur.

Ihre Argumentation vor Gericht umfasst folgende Kernpunkte:

  • Umsetzung durch Inszenierung: Den Beklagten (wie Bill Gates) wird vorgeworfen, das „Projekt COVID-19“ über gesteuerte Medien gezielt genutzt zu haben, um die Agenda des Great Reset autoritär und ohne Zustimmung der Bevölkerung global zu implementieren.
  • Bargeldabschaffung & Digitales Zentralbankgeld (CBDCs): Das wahre ökonomische Endziel des Great Reset sei der Übergang zu rein digitalem Zentralbankgeld. Fitts warnt das Gericht eindringlich vor der „Programmierbarkeit“ dieses Geldes. Zentralbanken und Regierungen könnten damit das Geld der Bürger an Bedingungen knüpfen – Konten könnten per Knopfdruck gesperrt, Geld mit Ablaufdaten versehen oder der Kauf bestimmter Güter (wie Fleisch, Reisen oder Benzin) digital blockiert werden. Fitts warnt im Rahmen des Great Reset also vor allem vor der Einführung von CBDCs in Kombination mit der digitalen Identität. Die grösste Gefahr sieht sie darin, dass digitales Geld von Zentralbanken oder Regierungen zweckgebunden würde, also festgelegt wird, wofür genau Bürger ihr Geld ausgeben dürfen. Wer sich nicht systemkonform verhält, dem könnte auch das Konto per Knopfdruck gesperrt oder der Kauf von bestimmten Gütern verunmöglicht werden.
  • Infrastruktur zur Verhaltensüberwachung: Fitts argumentiert, dass die während der Pandemie etablierten Instrumente – insbesondere QR-Code-basierte digitale Impfpässe und digitale Identitäten – dafür der notwendige logistische Probelauf waren. Sie dienten dazu, die Bevölkerung an eine lückenlose digitale Erfassung und Verhaltenssteuerung zu gewöhnen, um langfristig ein drakonisches Überwachungssystem nach dem Vorbild des chinesischen Sozialkreditsystems zu etablieren. Genau diese Verbindung von Finanzagenda und Pandemiepolitik bildet das Herzstück ihrer eidesstattlichen Aussage.
  • Das Endziel laut Fitts: Der Great Reset bezweckt aus Sicht der Kritiker die Errichtung eines technokratischen Überwachungssystems, das dem chinesischen Sozialkreditsystem ähnelt. Die Pandemie-Massnahmen (wie digitale Impfpässe und QR-Code-Zugangsbeschränkungen) seien demnach der Probelauf für diese lückenlose digitale Erfassung und Kontrolle der Menschheit gewesen.

V. Ergänzender historischer Kontext zu Fitts‘ beruflichem Werdegang

Um zu verstehen, warum Fitts als Whistleblowerin auftritt, ist ihr früherer Bruch mit der US-Regierung relevant: Nach ihrer Regierungszeit gründete sie das Software- und Finanzunternehmen Hamilton Securities, das Daten und Vermögenswerte für das US-Wohnungsbauministerium (HUD) verwaltete. Als sie dort massive Budget-Unregelmässigkeiten anprangerte, überzog sie die US-Regierung mit jahrelangen Rechtsstreitigkeiten und Betrugsvorwürfen gegen ihre Firma. Fitts wurde letztlich in allen Punkten vollständig freigesprochen. In der Folge veröffentlichte sie (zusammen mit einem Ökonomen) Berichte, wonach im US-Verteidigungsministerium und beim HUD über 21 Billionen Dollar an „nicht dokumentierten Anpassungen“ verbucht und mutmasslich für illegale, geheime Staatsbudgets („Black Budgets“) veruntreut wurden. Seither betreibt sie die kritische Finanz-Plattform The Solari Report.